Der Sonnenpark auf der Kaiserau
Die Kaiserau ist ein auf über 1.120 m Seehöhe gelegenes Plateau südlich von Admont, das sich im Besitz des Stiftes Admont befindet. Die ENVESTA plant auf dieser Hochfläche den Bau eines modernen Fotovoltaik-Parks, der mit rund 11 Hektar Fläche und 176 vorgesehenen Solarmodul-Tischen die größte Sonnenstrom-Anlage der Steiermark wäre.
Die Jahresleistung würde sich auf etwa 4,5 GWh belaufen, eine Energiemenge für rund 1.200 Haushalte.
Ein Gutachten hat ergeben, dass durch die besondere Sonnenwirkung in dieser Höhenlage um etwa 15 % mehr Strom erzeugt werden kann als bei einer gleichen Anlage in Tallage.
Umweltverträglichkeits- und ökologische Gutachten haben bereits einen positiven Bescheid ergeben, auch ist die Umwidmung der Fläche für Energienutzung von der Gemeinde Admont positiv bewertet. Letzte Verhandlungsergebnisse mit der Raumordnung lassen weiters hoffen, dass es bei begleitenden landschaftlichen Verschönerungsmaßnahmen zu einem positiven Bescheid kommen kann.
Da der in Betracht kommende Bereich der Fotovoltaik-Anlage auf der Kaiserau zum Rottenmanner Konzessionsgebiet gehört, ist eine weitere Zusammenarbeit zwischen der ENVESTA und den Städtischen Betrieben Rottenmann denkbar.
Das Flusskraftwerk ENWA an der Mur
Gemeinsam mit der Energie Steiermark, den Stadtwerken Judenburg und der Diözese Graz-Seckau plant die ENVESTA das Mur-Flusskraftwerk ENWA bei St. Michael. Zur Realisierung dieses Projektes wurde die Firma ENWA GmbH & Co KG gegründet.
Dieses Flusskraftwerk mit einer prognostizierten Jahresenergieleistung von etwa 43 GWh und einer Investitionssumme von rund 42 Mio. Euro würde allein so viel Strom erzeugen, wie die bestehenden Biomasse- und Kleinwasserkraftwerke der ENVESTA zusammen.
Etwa 80 % der Projektierung sind bereits abgeschlossen. Da das geplante Kraftwerk in einem Natura 2000 Schutzgebiet liegt, sind die Umweltauflagen sehr streng, denen die Betreiber allerdings voll nachkommen würden.
Es bleibt noch abzuwarten, wie die Wasserrechtsverhandlungen und Naturverträglichkeitsprüfungen ausfallen werden. Bei positivem Ausgang könnte im Jahr 2013 mit dem Bau begonnen und das Kraftwerk 2017 oder 2018 in Betrieb genommen werden.



